SchiTour auf den Schwarzkogel

Wir waren jetzt schon lange nicht mehr mit den Tourenschi unterwegs. Zu Weihnachten war die Lawinengefahr so groß dass keine Touren möglich waren. Jetzt endlich war die Zeit gekommen wieder einmal eine Tour zu gehe. Am Vormittag war es noch empfindlich kalt und die Aufstiegsspur war etwas vereist sodaß der Aufstieg etwas anspruchsvoller war als sonst. Das Wetter oben war herrlich aus die Aussicht großartig. Die Abfahrt war auch etwas selektiv weil es am Vortag gerechnet hatte gab es Bruchharsch im Nordhang was zu ein paar harmlosen Stürzen führte. Wir blieben über Nacht im Hotel Freunde der Natur in Spital am Phyrn, genossen 2 Saunagänge und ein hervorragendes Abendessen. Statt der Tour auf den Wasserklotz am nächsten Tag beschlossen wir unsere Schitechnik auf der Wurzeralm zu verbessern. Die Massen auf dem Parkplatz schreckten uns aber dann so ab, dass wir beschlossen gleich Heim zu fahren.

Schnorcheln in Ägypten: Makadi Bay

 

Wieder mal in Rossatz

Dürnstein Zeitraffer from Rudolf Spiegl on Vimeo.

Von Gstatterboden auf die Ennstalerhütte

Die erste Wanderung dieser Saison führt uns wieder einmal auf die Ennstalerhütte. Normalerweise steigen wir immer über St.Gallen (Weg 608) auf, aber diesmal nehmen wir die längere aber landschaftlich umso schönere Anfahrt über Admont durchs Gesäuse nach Gstatterboden auf uns. Der Anstieg ist mit 3 Stunden etwas länger als von St.Gallen, bietet aber umso schönere Ausblicke in die Bergwelt des Gesäuses. Wir genießen das gute Essen und den wunderbaren Sonnenuntergang auf der Hütte und starten am nächsten morgen zum Gipfelsturm auf den Tamischbachturm den wir bei wunderbarem, fast schon sommerlichen Wetter erreichen. Dann geht es wieder runter nach Gstatterboden. Als wir dort ankommen spüren wir die 1400 Höhenmeter ganz schön in unseren Beinen, es ist halt doch die erste Bergtour in diesem Frühjahr.

Spaziergang in Linz

An einem so schönen Tag wie heute muss man einfach rausgehen. Es ist kalt und der Reif beginnt sich erst am Nachmittag aufzulösen.
Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen beginnt die Tierwelt wieder aktiv zu werden. Ich entdecke jedes mal wieder neue Arten und freue mich über diese Vielfalt in der Stadt.

Der Mai am Wagram

Eigentlich wollte ich ja endlich einen Wiedehopf hier fotografieren. Ich habe zwar einen gehört und auch kurz gesehen aber ein Foto ist mir nicht gelungen. Trotzdem ist einiges los am Walgram. Dieses Jahr ist ein Maikäferjahr und hier gibt es noch genug davon. Bis auf die Krähen die sie massenhaft vertilgen, freut das scheinbar niemand. Nach Aussagen der Winzer hat der späte Frost die Weinknospen beschädigt es besteht aber noch Hoffnung dass sich die Nebenknospen noch gut entwickeln. Auf jeden Fall habe ich jetzt einmal ein Rebhuhn gesehen, dass früher hier ein häufiger Vogel war.

Linzer Wildnis

Es ist schon erstaunlich was einem alles bei einem Spaziergang an den Rändern der Stadt begegnet. Am Bachlberg in einem verwilderten Garten tummeln sich Eichhörnchen. Die Turmfalken sind ja schon länger in der Stadt heimisch und es scheint so als ob ihre Population stetig zunimmt. Draußen bei Weikerlsee gibt es den Kormoran ja schon lange, aber letztes Jahr habe ich ihn zum ersten mal an der Donau in der Stadt beim Jagen beobachtet. Den Biber selber bekommt man nur selten zu Gesicht, aber seine Spuren kann man in den Wintermonaten überall an der Donau und auch an den angrenzenden Flüssen und Bächen erkennen.

Bienenflug am 24. Dezember

Das am 24. Dezember bei uns die Blumen blühen und Bienen ausfliegen habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Es kann wohl keiner leugnen das sich auch bei uns das Klima ändert. Die Pflanzen können sich aber nicht so schnell umstellen und glauben es wäre schon Frühling.

Der Klimawandel zeigt sich hier kurzzeitig von seiner freundlichen Seite. Bald aber schon wird der Winter  kommen und Blüten und Knospen werden gefrieren.

Voices for Refugees

Gestern war schon ein besonderer Tag, der vielleicht auch in die Geschichte eingehen wird. Bei der Demonstration für eine menschliche Asylpolitik in Österreich gab es schon etwa 70.000 Teilnehmer. Beim anschließenden Konzert „Voices for Refugees“ auf dem Wiener Heldenplatz waren es dann scheinbar weit mehr als 100.000 Teilnehmer. Sogar der Bundespräsident gehörte zu den Sprechern. Das war bis jetzt die größte Veranstaltung für eine menschenwürdige Asylpolitik in ganz Europa. Umso unverständlicher ist es dass der ORF nicht in angemessener Weise darüber berichtet hat. Es scheint fast so als ob man etwas zu verheimlichen hat. Ich jedenfalls bin stolz darauf, dass so viele teilgenommen haben.