Am Weickerlsee

Heute hat es mich wieder mal zum Weickerlsee verschlagen.
Wenn man so auf einen Eisvogel wartet dann fotografiert man auch mal eine Meise wenn sie einem vor die Linse kommt.
Irgend wann war es dann doch soweit und ich konnte ein paar Bilder von einem Eisvogel schießen.
Seit einiger Zeit geben die liebevoll drapierten Hinterlassenschaften der Fischer dem Weickerlsee ein ganz neues Gesicht.

Schitour auf den Pitschenberg

Am Samstag wollen wir eine Schitour auf den Pitschenberg machen. In Linz ist das Wetter in der Früh schon wirklich sonnig. Voller Freude über das gute Wetter machen wir uns auf den Weg zur Postalm. Im Salzkammergut ist es leider bewölkt wir hoffen aber auf Sonnenschein auf der Postalm. Leider kommt es ganz anders, auf dem Hochplateau sitzen wir im Nebel mit nur wenigen Metern Sichtweite. Wir trinken einen Kaffee auf den Blonden Hütte und warten auf besseres Wetter. Als sich nichts ändert beschließen wir wieder nach Hause zu fahren. Auf dem Weg nach unten bricht plötzlich die Sonne aus dem Nebel und wir drehen wieder um. Als wie wieder oben sind erscheint plötzlich der Braunedel und wir schnallen schnell die Tourenschi an. Innerhalb kurzer Zeit wird jetzt das ganze Postalm Panorama sichtbar und wird brechen zur letzte Schitour für diese Saison auf.

Der Mai am Wagram

Eigentlich wollte ich ja endlich einen Wiedehopf hier fotografieren. Ich habe zwar einen gehört und auch kurz gesehen aber ein Foto ist mir nicht gelungen. Trotzdem ist einiges los am Walgram. Dieses Jahr ist ein Maikäferjahr und hier gibt es noch genug davon. Bis auf die Krähen die sie massenhaft vertilgen, freut das scheinbar niemand. Nach Aussagen der Winzer hat der späte Frost die Weinknospen beschädigt es besteht aber noch Hoffnung dass sich die Nebenknospen noch gut entwickeln. Auf jeden Fall habe ich jetzt einmal ein Rebhuhn gesehen, dass früher hier ein häufiger Vogel war.

Linzer Wildnis

Es ist schon erstaunlich was einem alles bei einem Spaziergang an den Rändern der Stadt begegnet. Am Bachlberg in einem verwilderten Garten tummeln sich Eichhörnchen. Die Turmfalken sind ja schon länger in der Stadt heimisch und es scheint so als ob ihre Population stetig zunimmt. Draußen bei Weikerlsee gibt es den Kormoran ja schon lange, aber letztes Jahr habe ich ihn zum ersten mal an der Donau in der Stadt beim Jagen beobachtet. Den Biber selber bekommt man nur selten zu Gesicht, aber seine Spuren kann man in den Wintermonaten überall an der Donau und auch an den angrenzenden Flüssen und Bächen erkennen.

Bienenflug am 24. Dezember

Das am 24. Dezember bei uns die Blumen blühen und Bienen ausfliegen habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Es kann wohl keiner leugnen das sich auch bei uns das Klima ändert. Die Pflanzen können sich aber nicht so schnell umstellen und glauben es wäre schon Frühling.

Der Klimawandel zeigt sich hier kurzzeitig von seiner freundlichen Seite. Bald aber schon wird der Winter  kommen und Blüten und Knospen werden gefrieren.

Voices for Refugees

Gestern war schon ein besonderer Tag, der vielleicht auch in die Geschichte eingehen wird. Bei der Demonstration für eine menschliche Asylpolitik in Österreich gab es schon etwa 70.000 Teilnehmer. Beim anschließenden Konzert „Voices for Refugees“ auf dem Wiener Heldenplatz waren es dann scheinbar weit mehr als 100.000 Teilnehmer. Sogar der Bundespräsident gehörte zu den Sprechern. Das war bis jetzt die größte Veranstaltung für eine menschenwürdige Asylpolitik in ganz Europa. Umso unverständlicher ist es dass der ORF nicht in angemessener Weise darüber berichtet hat. Es scheint fast so als ob man etwas zu verheimlichen hat. Ich jedenfalls bin stolz darauf, dass so viele teilgenommen haben.

 

Seltsamkeiten im Industriegebiet

Am Samstag waren wir zum ersten mal auf einer Veranstaltung von naturschauspiel.at.Unter dem Titel „Nach Linz hinaus“ waren wir im Industriegebiet rund um den Segelflugplatz unterwegs. Dort zeigte sich welcher Artenreichtum an Pflanzen und Gehölzen sich bildet wenn der Mensch nicht eingreift.  Die Wechselkröten die es dort noch geben soll konnten wir aufgrund der Trockenheit leider nicht beobachten. Den Abschluss bildete ein Besuch beim letzten Linzer Donaufischer wo es gegrillten Donaufisch (Barben, Brachsen, Rotaugen und Forelle) gab.

 

Stoderer Dolomitensteig

Ich habe mir einen Tag frei genommen und wir fahren schon am Abend des Vortags nach Hinterstoder und von dort weiter zum Gasthaus in der Baumschlagerreith.
Dort gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz (3€ pro Tag).
Wir verbringen dort einen gemütlichen Abend und starten dann am nächsten Tag um halb acht nach einem ausgiebigen Frühstück. Für heute ist ein heißer Tag angekündigt aber jetzt in der Früh ist es noch angenehm kühl und wir erreichen schon nach 1 1/2 Stunden die Lögerhütte von der man wunderschöne Ausblicke ins Tote Gebirge rund um Priel und Spitzmauer genießen kann. Kurz nach der Alm beginnt dann der anspruchsvolle Teil des Steiges. Auf schmalen und teilweise ausgesetzten Pfaden erreichen wir nach kurzem seilgesichertem Abstieg den Schwarzgraben.

Auch danach gibt es noch einige Seilsicherungen beim Durchwandern des mit Felsnadeln gespickten Waldes. Dann erreichen wir beim Poppensand wieder offenes Gelände und wir steigen über ausgedehnte Schotterflächen wieder ist Tal ab. Kurz bevor wir wieder die Baumschlagerreith erreichen, machen wir noch den Abstecher zum Steyrursprung. Ganz unvermittelt strömt dort das Wasser aus den Felsen. Aufgrund der Kälte der Wassers bildet sich hier sogar Dampf.
Als krönenden Abschluss dieser Wanderung gibt es noch Eierschwammerl mit Semmelknödel beim Gasthaus in der Baumschlagerreith.